image/slider2/schach-schrift.jpg Alle Informationen zum Sexualstrafrecht Das Sexualstrafrecht: Erstmaßnahmen im Falle von Anzeige, polizeilicher Vernehmung, Anklage, Durchsuchung und Verhaftung sowie alle Informationen zur anwaltlichen Vertretung durch den auf Sexualdelikte spezialisierten Fachanwalt für Strafrecht Dr. Alexander Stevens
lucas / stevens
Sexualstrafrecht und Opfervertretung Sexualstrafrecht und Opfervertretung Sexualstrafrecht und Opfervertretung Sexualstrafrecht und Opfervertretung

kinderpornographie
jugendpornographie

Rechtsanwalt Dr. Alexander Stevens

Die Zahl der Strafverfahren, Haus-durchsuchungen und Verurteilungen wegen Erwerb, Besitz und Verbreitung jugend- bzw. kinderpornographischer Schriften hat sich in wenigen Jahren verdoppelt. Dabei sind Polizei und Justiz mit dieser juristisch und technisch anspruchsvollen Rechtsmaterie oft überfordert, mit unmittelbarem Einfluss auf das Verfahrensergebnis. Andererseits können im Zuge der unterschiedlichen Rechtslage auf internationaler Ebene vermeintlich harmlose Suchbegriffe wie "Teen" oder "Lolita" in Deutschland zu ernsthaften strafrechtlichen Konsequenzen führen. Gleichzeitig führen fehlendes Verständnis der technischen Abläufe (z.B. Strafbarkeit der automatisierten Speicherung im Cache, wiederherstellbare Dateien, Speicherung im Arbeitsspeicher, Altersgrenzen und Scheinkinder bzw. Scheinjugendliche etc.) häufig dazu, dass undifferenzierte und vor allem völlig unverhältnismäßig hohe Strafen ergehen mit weitreichenden außergerichtlichen Konsequenzen (Führungszeugnis, Arbeitsplatz, Familie etc.). weiterlesen...

vergewaltigung
sexuelle nötigung

Rechtsanwalt Dr. Alexander Stevens

Das große Problem bei Vergewaltigung und sexueller Nötigung ist der Umstand, dass es selten Sachbeweise (DNA-Spuren, Urkunden, Telefonverbindungen etc...) gibt, bzw. es auf solcherlei Beweise überhaupt nicht ankommt (z.B. weil der Geschlechtsverkehr an sich überhaupt nicht bestritten wird, sondern nur dessen Unfreiwilligkeit). Vielmehr kommt es in den meisten Fällen einzig auf die Aussage des Opfers bzw. des Beschuldigten an, woraus sich dann die allseits bekannte und äußerst ungünstige "Aussage-gegen-Aussage-Situation" ergibt. Denn auch andere (neutrale) Zeugen finden sich im Sexualstrafrecht kaum, da die meisten sexuellen Kontakte verständlicher Weise nicht öffentlich stattfinden. Hierbei gilt aber nicht etwa eine gerichtliche "Pattsituaiton", sondern es geht vielmehr darum, welcher Aussage mehr Glauben geschenkt wird: Der des Opfers - oder der des (vermeintlichen) Täters? Wenn einer falschen oder nicht ganz wahren Aussage allerdings geglaubt wird, sind die Konsequenzen drastisch: Bis zu 15 Jahre Freiheitsstrafe!
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sexueller
missbrauch

Rechtsanwalt Dr. Alexander Stevens

Sexueller Missbrauch bezeichnet sexuelle Handlungen an Minderjährigen (Kindern bzw. unter bestimmten Voraussetzungen auch an Jugendlichen) oder an erwachsenen, widerstandsunfähigen Personen (z. B. Betrunkene, Schlafende, Behinderte). Auch bei speziellen Behandlungs- und Betreuungsverhältnisse (z.B. bei Ärzten, Lehrern etc.) werden sexuelle Kontakte als Missbrauch unter Strafe gestellt. Allen Formen des sexuellen Missbrauchs ist gemeinsam, dass dieser selbst bei Einwilligung oder Einverständnis des Opfers strafbar ist! Die sexuellen Handlungen können also sowohl gegen bzw. ohne als auch mit dem Willen des Opfers vorgenommen werden, da den Opfern die Einwilligungskompetenz fehlt. Auch bei sexuellen Missbrauch entscheidet sich der Ausgang eines Verfahrens regelmäßig anhand der bloßen Aussage des Opfers, sodass ähnlich wie bei der Vergewaltigung es zumeist darum geht, welcher Aussage mehr Glauben geschenkt wird. Auch hier sind die Konsequenzen im Falle einer Verurteilung mit bis zu 15 Jahren Haft drastisch.weiterlesen...

Tel: 089 24 20 49 49 (Dr. Stevens verlangen)
Im Notfall: 0179 / 13 92 791

sexualtaten im
internet

Rechtsanwalt Dr. Alexander Stevens

Ein Großteil sexueller Delikte wird mittlerweile über das Internet begangen. Hierzu zählen nicht nur Verstöße wie Kinder- und Jugendpornographie, sondern vor allem der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch das Verbreiten und Sichbeschaffen von pornographischen Schriften sowie das Einwirken zur Vornahme sexueller Handlungen oder das Präsentieren eigener sexueller Handlungen Dabei wird unterschätzt wie schnell der Straftatbestand des sexuellen Missbrauchs bzw. der Kinder- und Jugendpornographie sowie des Verbreitens pornographischer Schriften bereits durch bloßen Schriftverkehr und unüberlegt angefertigter bzw. geforderter Bilder erfüllt ist - mit drastischen Konsequezen: Denn das Strafmaß bei solchen Delikten steht regelmäßig in keinem Verhältnis zu dem eigentlichen Tatvorwurf, vor allem dann wenn im Rahmen des virtuellen Geschehens Alters- und strafrechtliche Grenzen kaum oder nur sehr schwer einzuordnen sind. Gerade das sog Sexting also der Austausch erotischer Texte und das Grooming also das gezielte Ansprechen von Personen im Internet mit dem Ziel der Anbahnung sexueller Kontakte können rasch zu schweren strafrechtlichen Vorwürfen führen, vor allem wenn der Chatpartner unter 18 Jahre alt ist. Dennoch sind solcherlei "Taten" strafrechtlich nicht unumstritten und bergen regelmäßig juristische wie vor allem technische Fragen, die bei entsprechender Fachkenntnis schnell ein Strafverfahren zum Positiven bewenden können.
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opferschutz
opfervertretung

Rechtsanwalt Dr. Alexander Stevens

Unsere Kanzlei vertritt auch Opfer von Sexualdelikten, wobei dies in keinster Weise einen Widerspruch darstellt: Denn nur wer die jeweils andere Seite kennt, kann auf der eigenen Seite suffizient anwaltlich helfen. Die Finessen und Tücken im Sexualstrafrecht sind nämlich sehr vielschichtig und fordern juristisches Spezialwissen bzgl. der einschlägigen Sexualgesetze, Fachwissen in den forensisch-interdisziplinären Fächern der Aussagepsychologie und Rechtsmedizin, sowie profunde strafprozessuale Kenntnisse, die nur dann in ausreichend praktischer Erfahrung münden, wenn der spezialisierte Anwalt sowohl die juristischen Kenntnisse auf Opfer- wie Täterseite kennt. Dem Opfer werden in einem Strafverfahren gleich verschiedene Rollen zu Teil. Einige sind verpflichtend, andere dagegen freiwillig. So muss zum Beispiel das Opfer grundsätzlich als Zeuge aussagen, wobei es sich hier bereits eines sog. Zeugenbeistandes bedienen kann, also einem Anwalt der darauf achtet, dass die Rechte des Opfers gewahrt werden. Bei bestimmten Straftaten steht dem Opfer die Möglichkeit einer sog. Nebenklage zu, wodurch sich das Opfer aktiv am Strafprozess gegen den Täter beteiligen kann. Zu den hieraus ergebenden Rechten gehören neben einem uneingeschränkten Fragerecht vor allem die Möglichkeit Schadensersatzansprüche, insbesondere Schmerzensgeld geltend zu machen oder gegen das Urteil vorzugehen.
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weitere
sexualdelikte

Rechtsanwalt Dr. Alexander Stevens

Zur weiteren Spezialisierung auf Sexualstrafsachen gehören auch

- Beleidigung auf sexueller Grundlage,

- Exhibitionismus

- Erregung öffentlichen Ärgernisses

- Nachstellung / Stalking

- Verbotene Bildaufnahmen

allesamt Verfahren, die zwar vergleichsweise niedrige Strafen nach sich ziehen, wenn es nach dem Willen des Gesetzgebers geht, allerdings in der Gerichtspraxis überproportional hoch und meist nah am Maximal-Strafrahmen abgeurteilt werden. Denn auch hier werden oftmals subjektive Moralvorstellungen einer objektiven juristischen Bearbeitung Vorzug gewährt. Nicht zuletzt sind aber auch diese Delikte in Literatur und Rechtsprechung sehr umstritten, gerade mit Blick auf die häufig wahrzunehmende Tendenz, strafloses Verhalten nach allen Möglichkeiten unter ein strafbewährtes zu subsumieren (z.B. Voyeurismus/Spannen, Grapschen, Anmachen/Flirten etc.). Insoweit gilt es mit Blick auf die gleichsam negativen Konsequenzen wie z.B. die Eintragung ins Führungszeugnis auch solche Verfahren ernst zu nehmen.
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